Bei der Über­le­gung, die kom­plet­te IT oder Tei­le davon in die Ver­ant­wor­tung einer ande­ren Fir­ma zu legen (Out­sour­cing), spie­len meist schlicht wirt­schaft­li­che Grün­de eine gro­ße Rol­le. Um einem Pro­jekt zum Erfolg zu ver­hel­fen, soll­te einem klar defi­nier­ten Ablauf gefolgt wer­den.

Die Ziel­set­zung

Der Erfolg des Pro­jek­tes kann nur gemes­sen wer­den, indem man ihn an einem Plan mes­sen kann. Die Ziel­set­zung legt das erhoff­te Ergeb­nis fest und bestimmt Regeln und Prin­zi­pi­en, nach denen es erreicht wer­den soll.

Der Aus­gangs­punkt

Wird ein Teil der IT oder das gesam­te IT-Paket ver­la­gert, müs­sen die Vor­aus­set­zun­gen dafür natür­lich und idea­ler­wei­se auch stim­men. Dazu gehö­ren einer­seits Res­sour­cen und Mit­ar­bei­ter, die die­se Vor­gän­ge aktu­ell steu­ern und ver­wal­ten. Nach dem Out­sour­cing wer­den sich die Anfor­de­run­gen an Res­sour­cen und Mit­ar­bei­ter ver­än­dern. In die­sem Schritt muss über­prüft wer­den, ob die bestehen­den Struk­tu­ren einem Out­sour­cing gewach­sen wären. Ergeb­nis die­ses Schritts soll­te eine kla­re Bewer­tung sein, zu wel­chen Ver­än­de­run­gen es inner­halb der bestehen­den Struk­tur kommt und ob zur Bewerk­stel­li­gung noch wei­te­re Schrit­te, wie z.B. Auf­rüs­tung oder Wei­ter­bil­dung, erfor­der­lich sind.

Die Ana­ly­se

Der nächs­te Schritt beinhal­tet die Beur­tei­lung der zu erwar­ten­den Ein­flüs­se der geplan­ten Out­sour­cings – Maß­nah­me und die Ana­ly­se des vor­han­de­nen Mark­tes. Die Anfor­de­run­gen im eige­nen Unter­neh­men und die bereits gewon­ne­nen Erfah­run­gen bei ande­ren Ver­än­de­run­gen die­ser oder ähn­li­cher Art soll­ten in die­sem Teil der Pla­nung unbe­dingt mit ein­flie­ßen. Das eige­ne Anfor­de­rungs­pro­fil bzw. die benö­tig­ten Res­sour­cen und die ver­schie­de­nen Wege zum Ziel soll­ten an die­sem Punkt zusam­men­ge­tra­gen wer­den. Nur dann kann man den bes­ten Weg für ein erfolg­rei­ches Out­sour­cing wäh­len.

Die gro­be Pla­nung

Der nächs­te Schritt beinhal­tet die Bewer­tung der ver­schie­de­nen mög­li­chen Sze­na­ri­en. Sinn der Akti­on ist es, den opti­ma­len Weg (Ver­trags­part­ner plus Metho­de) für das Unter­neh­men und die eige­ne Ziel­set­zung zu fin­den. Dafür wer­den die zu erwar­ten­den Risi­ken und die mög­li­chen Chan­cen gegen­ein­an­der auf­ge­wo­gen.

Der Plan

Der abschlie­ßen­de Schritt ist die Erstel­lung eines kon­kre­ten Ablau­fes für die geplan­te Out­sour­cing-Maß­nah­me. Dazu gehö­ren die nächs­ten Schrit­te (zusam­men­ge­fasst im Akti­ons­plan) und die Beleuch­tung der wirt­schaft­li­chen Ein­flüs­se. Hier­bei muss der zu erwar­ten­de Auf­wand an Finan­zen, Res­sour­cen und Aus­las­tung berech­net wer­den, um spä­ter genau ein­schät­zen zu kön­nen, wann sich die Maß­nah­me ren­tiert.