Heut­zu­ta­ge steht die Indus­trie in allen Berei­chen unter Druck, da der Markt nach immer neu­en Pro­duk­ten ver­langt und die Vor­gän­ger gewar­tet oder wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Aber auch der Kos­ten­druck ist immens, wes­we­gen es für vie­le Unter­neh­men ein Vor­teil ist, die Mög­lich­kei­ten des Out­sour­cings nut­zen zu kön­nen.

Near­shore Out­sour­cing

Hier­für kom­men Near­shore Out­sour­cing oder Off­shore Out­sour­cing in Fra­ge. Near­shore Out­sour­cing ist eine Ver­la­ge­rung von Geschäfts­be­rei­chen, die in Nach­bar­län­der abge­ge­ben wer­den, also in der Nähe blei­ben, wofür zum Bei­spiel die ost­eu­ro­päi­schen Län­der in Fra­ge kom­men. Das ist vor allem im IT-Bereich eine Mög­lich­keit, um güns­tig Geschäfts­be­rei­che wie die Soft­ware­ent­wick­lung an Nach­bar­län­der abzu­ge­ben. Dabei kann man sich für ein pro­jekt­be­zo­ge­nes Out­sour­cing ent­schei­den. Hier­für bie­ten sich Off­shore-Out­sour­cing oder Near­shore-Out­sour­cing für kom­plet­te Pro­jek­te des IT-Bereichs an oder auch nur für Tei­le eines Bereichs, unter ande­rem für die Ent­wick­lung oder Wei­ter­ent­wick­lung von Soft­ware­pro­duk­ten. Aber auch von Soft­ware­funk­tio­nen, die im Rah­men von Out­sour­cings für IT-Dienst­leis­tun­gen genutzt wer­den. Die nahe­ge­le­ge­nen Län­der bie­ten zudem Vor­tei­le, wie eine nicht vor­han­de­ne oder höchs­tens gerin­ge Zeit­ver­schie­bung sowie letzt­lich auch die güns­ti­ge­ren Prei­se.

Off­shore Out­sour­cing

Beim Off­shore Out­sour­cing — oder Off­sho­ring — kann es sich um eine geo­gra­fi­sche Ein­gren­zung han­deln. Beim Far­sho­ring kommt es zu Ver­la­ge­run­gen der IT-Dienst­leis­tun­gen in weit ent­fern­te Län­der, wie zum Bei­spiel Asi­en oder den USA, ver­la­gert. Hier­bei sind aber auch Zeit­ver­schie­bung, kul­tu­rel­le Unter­schie­de und even­tu­el­le Logis­tik­kos­ten zu beach­ten. Dabei kommt es aber auch auf die Grö­ße und die finan­zi­el­le Lage des Unter­neh­mens an. Auch in die­sem Bereich bie­tet das Near­sho­ring einen kla­ren Vor­teil gegen­über dem Off- oder Far­sho­ring.

Bei­des hat Vor- und Nach­tei­le

Bei bei­den Vari­an­ten muss immer der rich­ti­ge Ent­wick­ler gefun­den wer­den, der die Fra­ge der Kos­ten, der Zeit und auch der Ver­stän­di­gung opti­mal beant­wor­tet. Hier muss jedes Unter­neh­men sei­ne Prio­ri­tä­ten set­zen, wenn es um die Fra­ge des Out­sour­cings geht. Was ist wich­ti­ger? Der bes­te Preis? Der bes­te IT Ent­wick­ler oder der Auf­wand, der betrie­ben wird? Oder ist es auch eine Mischung aus allem? Wenn man sich nicht sicher ist, bie­tet sich immer noch die drit­te Mög­lich­keit. Die­se lau­tet dann Onshore Out­sour­cing. Das bedeu­tet, dass man im eige­nen Land bleibt und hier nach einer pas­sen­den Ver­la­ge­rung des Geschäfts­be­reichs sucht. Dem Out­sour­cing sind also sozu­sa­gen kei­ne Gren­zen gesetzt.